Das neue Mercedes-AMG GT 4-Türer Coupé: Revolutionäre Performance. Maximale Intensität.

Mercedes-AMG GT 63 4-Türer Coupé | Energieverbrauch kombiniert 21,0-17,9 kWh/100 km | CO₂ Emissionen kombiniert 0 g/km | CO₂-Klasse: A1
Mercedes-AMG GT 55 4-Türer Coupé | Energieverbrauch kombiniert 21,0-17,8 kWh/100 km | CO₂ Emissionen kombiniert 0 g/km | CO₂-Klasse: A1
- Einzigartiges Antriebskonzept mit drei Axial-Fluss-Motoren: Das neue viertürige Coupé liefert bis zu 860 kW (1.169 PS) Spitzenleistung
- Sprint-Performance auf Marathondistanz: Formel-1-basierte 800-Volt-Batterie mit direkt gekühlten Rundzellen sorgt für schnellen, wiederholbaren und dauerhaften Leistungsabruf
- Zukunftssichere Ladeleistung: Mit 600 kW in nur 10 Minuten über 460 Kilometer (WLTP) nachladen1
- Mitreißendes Fahrerlebnis: Individualisierbare Fahrdynamik und markante V8-Experience sorgen für packende Emotion
- Maximale Spreizung: AMG ACTIVE RIDE CONTROL Fahrwerk mit semi-aktiver Wankstabilisierung ermöglicht hochdynamisches Sportwagen-Handling und Langstrecken-Komfort
- Intelligente Aerodynamik: Aktives AEROKINETICS System maximiert Abtrieb und Fahrstabilität für noch mehr Agilität
- Ausdrucksstark-athletisches Design: Gespannte Proportionen und sportlich ausgeprägtes Interieur untermauern den hochdynamischen Charakter
Das Mercedes‑AMG GT 4‑Türer Coupé definiert Performance neu: Mit extremer Leistung, enormer Dauerbelastbarkeit, hochpräziser Fahrdynamik und einem AMG typischen, intensiven Fahrerlebnis katapultiert der viertürige Sportwagen Performance und Fahrspaß auf ein neues Niveau. Das 4‑Türer Coupé basiert auf der High-Performance Architektur AMG.EA und unterstreicht konsequent den Affalterbacher Pioniergeist mit zahlreichen Weltneuheiten. Im Mittelpunkt steht dabei ein neu entwickeltes, strikt auf Hochleistung ausgelegtes Antriebskonzept, das so erstmalig in einem Serien-EV zum Einsatz kommt. Es nutzt eine neue, hochinnovative Elektromotorentechnologie, sogenannte Axial-Fluss-Motoren, verbunden mit einer Hochleistungsbatterie. Das Ergebnis ist eine Antriebseinheit, die Spitzenleistung nicht nur eindrucksvoll bereitstellt, sondern sie auch wiederholt und dauerhaft abrufen kann und damit den Maßstab im High-Performance-Segment verschiebt. Wie leistungsfähig die Technologie ist, hat Mercedes‑AMG im vergangenen Jahr mit der spektakulären Rekordfahrt des CONCEPT AMG GT XX in Nardò demonstriert. Der Technologieträger sprintete in sieben Tagen und 13 Stunden über 40.000 Kilometer – fuhr also sprichwörtlich „in acht Tagen um die Welt“ – und pulverisierte dabei insgesamt 25 Langstreckenrekorde.
Kundinnen und Kunden haben zum Bestellstart in wenigen Tagen die Wahl zwischen zwei leistungsstarken Motorisierungen: dem Mercedes‑AMG GT 63 4‑Türer Coupé und dem Mercedes‑AMG GT 55 4‑Türer Coupé. Preislich werden sich die Modelle an den vergleichbaren Vorgängerfahrzeugen orientieren.

Key Facts
Das neue Mercedes‑AMG GT 4‑Türer Coupé ist ein Meisterwerk der Ingenieurskunst. Eine Vielzahl von Innovationen und Weltneuheiten bietet Kundinnen und Kunden mehr Hochleistung, Emotion und Fahrspaß als je zuvor:
Angetrieben von einem revolutionären Konzept: Erstmals in einem vollelektrischen Serienfahrzeug kommen im neuen Mercedes‑AMG GT 4‑Türer Coupé sogenannte Axial-Fluss-Motoren zum Einsatz. Der Sportwagen nutzt drei dieser hochinnovativen Elektromotoren, zwei an der Hinterachse, einer vorne. Zusammen entfesseln sie eine Systemleistung von bis zu 860 kW (1.169 PS). Ergänzt wird dies durch ein hochperformantes Batteriekonzept, das nicht nur eine enorme, sondern auch eine wiederholt abrufbare Leistung garantiert – gepaart mit beeindruckend schneller Energieaufnahme und hoher Leistungsdichte.
Eindrucksvolle Performance: Der Sprint von 0 auf 100 km/h gelingt in nur 2,1 Sekunden2, für die Beschleunigung von 0 auf 200 km/h benötigt das Fahrzeug nur 6,4 Sekunden.2 Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 300 km/h (mit Driver‘s Package).
Beeindruckende Ladegeschwindigkeit: Das neue Mercedes‑AMG GT 4‑Türer Coupé ist nicht nur auf der Straße schnell, sondern auch an der Ladesäule. Dank einer Ladeleistung von 600 kW können in nur 10 Minuten über 460 Kilometer Reichweite nachgeladen werden.1 Für den typischen Ladezyklus von 10 auf 80 % State of Charge (SoC) werden lediglich 11 Minuten benötigt.3
V8-Fahrspaß vorprogrammiert: Wer V8-Motoren mag, wird dieses Fahrzeug lieben. Im Modus AMGFORCE S+ liefert das Mercedes‑AMG GT 4‑Türer Coupé ein hochauthentisches, AMG typisches V8 Soundgewitter, gepaart mit einer haptisch-immersiven Erfahrung inklusive Zugkraftunterbrechung bei simulierten Schaltvorgängen. Ein angepasstes Fahrerdisplay im Zentraltuber-Design perfektioniert die Wahrnehmung eines hochperformanten V8-Sportwagens. Kaum zu beschreiben, aber umso eindrucksvoller zu erleben.
Fahrdynamik auf Profi-Niveau: Mit dem AMG RACE ENGINEER können ambitionierte Fahrerinnen und Fahrer die Dynamik des Mercedes‑AMG GT 4‑Türer Coupés noch individueller auf ihr Fahrverhalten zuschneiden. Dank intelligent verknüpfter Hard- und Software lassen sich Ansprechverhalten, Traktion und Kurvenverhalten gezielt steuern. So schärft der AMG RACE ENGINEER die Agilität und katapultiert das Fahrerlebnis auf ein beeindruckendes neues Niveau.
Aktive Aerodynamik: Um die unbändige Kraft optimal auf die Straße zu bringen, passt sich die Aerodynamik des viertürigen Sportwagens blitzschnell jeder Fahrsituation an – für höchste Dynamik und Effizienz. Dabei fährt das 4-Türer Coupé gleich mehrere innovative Neuheiten auf: Zwei aktive AEROKINETICS Venturi-Platten im Unterboden und der aktive AEROKINETICS Heckdiffusor.
Intelligentes Fahrwerk für kompromisslose Performance: Das AMG ACTIVE RIDE CONTROL Fahrwerk sorgt für ein unvergleichliches Fahrgefühl, indem es eine außergewöhnlich große Spreizung zwischen Sportlichkeit und Komfort bietet und Wankbewegungen stark reduziert. Einseitige Unebenheiten werden individuell ausgeglichen, was präzises Kurvenverhalten und deutlich höheren Fahrkomfort ermöglicht. Die serienmäßige Hinterachslenkung mit 6 Grad vereint zusätzlich Agilität und Stabilität auf beeindruckende Weise.
Überragende Performance und Dauerleistung dank revolutionärem Antriebskonzept
Mercedes‑AMG setzt seine beeindruckende Tradition leistungsstarker Antriebe fort und läutet im Mercedes‑AMG GT 4‑Türer Coupé ein neues Performance-Level ein: mit revolutionären Axial-Fluss-Motoren, die Hand in Hand mit einer neuartigen Batterietechnologie arbeiten. Beide Modelle sind mit drei Axial-Fluss-Motoren ausgestattet und bieten eine Leistung von 600 kW bis 860 kW (816 PS bis 1.169 PS). Das neuartige Batteriekonzept verwendet direktgekühlte Rundzellen mit einer speziellen Zellchemie, die eine gleichmäßige Temperaturverteilung und hohe Leistungsstabilität unter Dauerbelastung gewährleistet.
Überzeugende Kraft: Bis zu 860 kW Spitzenleistung
Das Grundprinzip des Axial-Fluss-Motors wurde vom englischen Elektromotoren-Spezialisten YASA entwickelt, der seit Juli 2021 eine hundertprozentige Tochtergesellschaft der Mercedes‑Benz AG ist. Das kompakte Motorendesign schafft mehr Freiheiten beim Packaging des Antriebsstrangs. Im Vergleich zu herkömmlichen Elektromotoren überzeugt der innovative Antrieb mit höherer Dauerleistung und einem höheren Drehmoment. Damit lassen sich auch anspruchsvolle Fahrleistungen sehr häufig hintereinander reproduzieren.
Zur Funktionsweise: Beim Axial-Fluss-Motor verläuft der elektromagnetische Fluss parallel zur Drehachse des Motors. Im konventionellen Elektromotor bewegt er sich dagegen senkrecht zur Drehachse. Wesentliche Komponenten des Elektromotors sind beim Axial-Fluss-Motor als schmale Scheiben gestaltet: Dabei umschließen zwei Rotoren sandwichartig den Stator links und rechts. Diese Anordnung – auch H-Anordnung genannt – von Stator und Rotoren ermöglicht eine optimale Kopplung des magnetischen Flusses durch das vom Stator erzeugte magnetische Feld auf die Rotoren. Im neuen Mercedes‑AMG GT 4‑Türer Coupé ist diese Kombination an der Vorderachse nur knapp neun Zentimeter breit; die beiden Motoren an der Hinterachse messen jeweils sogar nur rund acht Zentimeter Breite.
Gleich drei dieser innovativen Elektromotoren garantieren im neuen Mercedes‑AMG GT 4‑Türer Coupé eine überragende Gesamtleistung: Als Spitzenleistung (Peak Performance bei AMG Launch Control und 80 % SoC) stehen im GT 63 4‑Türer Coupé 4MATIC+ 860 kW (1.169 PS) zur Verfügung. Das Mercedes‑AMG GT 55 4‑Türer Coupé 4MATIC+ leistet 600 kW (816 PS). Die High Performance Electric Architektur ist dabei technologisch sogar auf noch höhere Leistungen von über 1.000 kW ausgelegt.
Die Motoren sind dabei je Achse in eine High Performance Electric Drive Unit (HP.EDU) eingebaut. An der Hinterachse enthält die HP.EDU zwei Axial-Fluss-Motoren, die gemeinsam jeweils mit einem kompakten Eingang-Planetenradgetriebe in einem Gehäuse vereint sind. Die Motoren und die Getriebe sind ölgekühlt. Die dazu erforderliche Pump Control Unit mit Hydraulikpumpen und Saugfiltern ist platzsparend ebenfalls in die HP.EDU integriert. Hinzu kommen zwei wassergekühlte Siliziumkarbid-(SiC)-Inverter (je einer pro Motor). Die Materialeigenschaften von Siliziumkarbid bieten viele Vorteile für anspruchsvolle Anwendungen, bei denen hohe Spannungen, hohe Stromstärken, hohe Temperaturen und hohe Wärmeleitfähigkeit erforderlich sind. Die Axial-Fluss-Motoren drehen bei Höchstgeschwindigkeit mehr als 13.000 rpm.
Die vordere HP.EDU enthält einen Axial-Fluss-Motor, ein Stirnradgetriebe mit integrierter Parksperre, einen flüssigkeitsgekühlten Siliziumkarbid-(SiC)-Inverter und eine Pump Control Unit. Der Axial-Fluss-Motor an der Front dreht bei Höchstgeschwindigkeit sogar mehr als 15.000 rpm. Der vordere Elektroantrieb fungiert als „Boostermotor“. Er wird nur dann zugeschaltet, wenn die entsprechende zusätzliche Leistung oder Traktion über die Vorderachse benötigt wird. Zugunsten einer höheren Effizienz bei geringer Last entkoppelt die so genannte Disconnect Unit (DCU) den Elektromotor an der Vorderachse blitzschnell und reduziert so unnötige Schleppverluste. Beim Beschleunigen und Rekuperieren schließt die DCU für optimale Performance. Bei konstanter Fahrt, geringer Last und beim Ausrollen öffnet sie wieder, reduziert so unnötige Schleppverluste und erhöht die Effizienz.
Inspiriert von der Formel 1®, entwickelt in Affalterbach: Die AMG High Performance Electric Battery
Die Hochvolt-Batterie des neuen Mercedes‑AMG GT 4‑Türer Coupés ist eine komplette Neuentwicklung, die das Ergebnis geballter Expertise ist. In ihr verschmelzen Erfahrungen aus dem Hypercar Mercedes‑AMG ONE, die kompromisslose Performance der Formel 1® und das tiefgreifende Wissen der besten Ingenieurinnen und Ingenieure von Mercedes‑AMG in Affalterbach sowie Mercedes‑AMG High Performance Powertrains (HPP) im englischen Brixworth. Diese AMG High Performance Electric Battery (AMG HP.EB) ist der Schlüssel zur überragenden Gesamtperformance des Fahrzeugs. Sie ermöglicht nicht nur eine hohe, sondern auch eine häufig hintereinander abrufbare Leistung, gepaart mit einer beeindruckend schnellen Energieaufnahme und einer hohen Leistungsdichte. Das Batteriekonzept ist dabei so ausgelegt, dass künftig auch Reichweiten von deutlich über 700 Kilometern WLTP ermöglicht werden könnten.
Drei entscheidende Aspekte tragen maßgeblich zu dieser außergewöhnlichen Leistungsfähigkeit bei: neu entwickelte Batteriezellen, eine innovative Direktkühlung jeder einzelnen Zelle und eine vergleichsweise hohe Spannung.
Neu entwickelte Batteriezelle für höchste Leistungsansprüche
Die Hochvolt-Batterie im neuen Mercedes‑AMG GT 4‑Türer Coupé ist das Ergebnis einer wegweisenden Neuentwicklung, die speziell auf höchste Performance ausgelegt ist. Im Zentrum dieser Innovation steht eine Batteriezelle, die in ihrer Formgebung auffällt: zylindrisch, hoch und schmal. Die Zellen sind je 105 Millimeter hoch und messen im Durchmesser 26 Millimeter. Dieses einzigartige Format bietet entscheidende Vorteile für die Kühlung. Durch den geringen Durchmesser der Rundzelle wird die Distanz vom Zellkern zur Oberfläche minimiert. Dies ermöglicht eine schnelle und effiziente Abführung der bei Last entstehenden Wärme, wodurch jede einzelne Rundzelle stets in ihrem optimalen Temperaturbereich gehalten werden kann. Dies ist entscheidend für die konstante Leistungsabgabe und Langlebigkeit der Batterie, selbst unter extremen Bedingungen.
Die Innovationen in der Hochvolt-Batterie des neuen Mercedes‑AMG GT 4‑Türer Coupé gehen weiter: So ist das lasergeschweißte Aluminium-Zellgehäuse ebenfalls eine Neuentwicklung. Es ist nicht nur deutlich leichter als herkömmliche Stahlbecher, sondern glänzt auch mit einer überragenden Strom- und Wärmeleitfähigkeit. Diese Eigenschaften ermöglichen eine präzisere und effektivere Temperaturregelung der Zelle, was ein schnelleres Abkühlen oder Aufwärmen je nach Bedarf gewährleistet. Ein weiteres Highlight ist die Full-Tab-Ausführung der Zellen. Hierbei wird der Zellwickel vollflächig elektrisch und thermisch an die Pole angebunden. Das Ergebnis ist eine signifikante Senkung des Innenwiderstands, was wiederum höchste Lade- und Entladeleistungen ermöglicht. Zudem sind diese Full-Tab-Batteriezellen besonders robust und bewähren sich auch unter extremen Belastungen zuverlässig.
Im neuen Mercedes‑AMG GT 4‑Türer Coupé wird eine eigens entwickelte Zellchemie verwendet. Sie basiert auf einer NCMA (Nickel/Kobalt/Mangan/Aluminium) in der Kathode sowie einer siliziumhaltigen Anode. Außerdem bietet sie eine bisher einzigartige Kombination aus einer hohen Energiedichte von über 298 Wh/kg bzw. 732 Wh/l auf Zellebene, einer starken Ladeleistung und einer langen Lebensdauer.
Insgesamt legt die Kombination von hohem und schmalem Format, Aluminium-Gehäuse, Full-Tab-Technologie sowie NCMA-Chemie bereits in jeder einzelnen Batteriezelle die Grundlage für Höchstleistung, besonders im Bereich der Dauerbelastung.
Intelligente Direktkühlung für die Batteriezellen
Im Mercedes‑AMG GT 4‑Türer Coupé kommen 2.660 Zellen zum Einsatz. Sie sind in insgesamt 18 lasergeschweißten Kunststoffmodulen zusammengefasst. Auch dabei steht der Performance-Gedanke im Mittelpunkt. Denn in den Kunststoffmodulen ist die Direktkühlung der Rundzellen integriert, die für eine optimale Wärmeabfuhr sorgt. Ein High-Tech-Kühlmittel auf Basis eines elektrisch nichtleitenden Öls umströmt jede einzelne Rundzelle und temperiert diese optimal. Das Kühlmittel fließt durch Kühlkanäle in den Modulen, die auf die gleichmäßige Kühlung aller Zellen ausgelegt sind. Ein spezielles Leitungssystem sorgt für die gleichmäßige Versorgung mit dem Kühlöl.
Auch die hohe Spannung des Lithium-Ionen-Energiespeichers von 800 Volt trägt zur Gesamtperformance bei. Vorteile der hohen Spannung sind das geringere Gewicht durch die leichtere Verkabelung, die höhere Dauerleistung und die kürzeren Ladezeiten der Batterie. Auch die Ladeverluste über das Ladekabel sind deutlich geringer.
Temperaturregelung für kurze Ladezeiten und hohe Langlebigkeit
Bei der HP.EB ist die Temperaturregelung intelligent auf verschiedene Fahrsituationen abgestimmt. Das Aufwärmen ins optimale Temperaturfenster erfolgt schnell und präzise. Die maximale Leistung wird über ein großes Temperaturband zur Verfügung gestellt.
Die Betriebsstrategie ist so programmiert, dass die maximale Performance aus der Batterie entnommen werden kann, um im Anschluss wieder durch die Direktkühlung das Temperaturniveau zu senken. Das intelligente Wärmemanagement steuert die Temperatur des Kühlmittels pro Zellmodul exakt dort auf den vorgegebenen Wert, wo sie nötig ist („On-demand cooling“). Die Folge: Auch bei forcierter Fahrweise, bei der häufig beschleunigt (Batterie wird entladen) und verzögert wird (Batterie wird durch Rekuperation geladen), behält der Energiespeicher sein hohes Leistungsvermögen. Die wirksame Direkt-Kühlung ermöglicht so im Zusammenspiel mit der Zelle die hohe Dauerleistungsdichte.
Laden fast so schnell wie Tanken mit 600 kW Ladeleistung
Die Ladeperformance setzt ebenfalls neue Maßstäbe. Das neue Mercedes‑AMG GT 4‑Türer Coupé schafft an der entsprechenden Infrastruktur – wie beispielsweise dem neuen Schnelllader von Alpitronic – einen Ladestrom von mehr als 800 Ampère und damit eine Peak-Ladeleistung von mehr als 600 kW. Das bedeutet: In zehn Minuten kann Reichweite für rund 460 Kilometer Fahrstrecke geladen werden.1 Die Ladung von 10 auf 80 % State of Charge (SoC) dauert nur 11 Minuten.3
Damit ist der viertürige Sportwagen schon jetzt für die Infrastruktur der Zukunft gerüstet, da herkömmliche Schnellladesäulen häufig niedrigere Ladegeschwindigkeiten bieten. Doch auch dort kann das Mercedes‑AMG GT 4‑Türer Coupé seine Stärken ausspielen und über weite Bereiche des Ladevorgangs die volle Ladeleistung voll ausreizen.
Auch beim Schnellladen unterstützt die Direktkühlung der Batteriezellen. Hinzu kommt ein optimiertes Wärmemanagement der Zellen und Leitungen beim Laden.
Die Spitzenladeleistung hängt vom möglichen Ladestrom/der Leistung der zur Verfügung stehenden Ladeinfrastruktur, der Batterietemperatur und des Ladezustands beim Start des Ladevorgangs ab. Mit Hilfe der intelligenten Fahrzeug-Software lassen sich Ladestopps optimal in die Routenplanung integrieren und die Batterie für den schnellstmöglichen Ladevorgang vorkonditionieren.
Wer eine längere Ladepause einlegen kann oder in einer Gegend mit schwacher Infrastruktur unterwegs ist, kann zudem die Batterie mit nur 400 Volt Spannung laden. Das System schaltet automatisch von 800 auf 400 Volt. Außerdem wird das neue Mercedes‑AMG GT 4‑Türer Coupé für fünf Schnelllade-Standards weltweit vorbereitet: CCS2 in Europa, GB/T in China, CHAdeMO in Japan, CCS1 in Süd-Korea und NACS in USA.
Rohbau plus Batterie-Gehäuse: Sicherheit als oberste Priorität
Der Karosserie-Rohbau des neuen Mercedes‑AMG GT 4‑Türer Coupés ist eine komplette Neukonstruktion. Der intelligente Materialmix aus Aluminium, Stahl und Faserverbundwerkstoffen kombiniert die AMG typische, hohe Steifigkeit mit niedrigem Gewicht. Optimierte Materialquerschnitte und Bauteil-Formgebungen schaffen Platz für die anspruchsvolle Technik und das aufwändige Fahrwerk.
Die Hochvolt-Batterie ist mittig in die Struktur des E-Skateboards integriert. Ihr schützendes Gehäuse (Sicherheitsbox) umschließt die Zellmodule, alle Schaltbauteile und das Batterie-Management-System (BMS), ebenfalls eine AMG exklusive Eigenentwicklung. Definierte Querlastpfade verbinden hohe Torsionssteifigkeit mit geringem Gewicht und bilden die Basis für hohe Crash-Sicherheit.
Das Batteriegehäuse ist Teil der Fahrzeugstruktur und in das Crashkonzept integriert. Batterie, Hochvolt-(HV)-Leitungen und weitere HV-Komponenten sind so ausgelegt und abgesichert, dass sie die hohen Sicherheitsanforderungen von Mercedes‑Benz erfüllen. Neben den gesetzlichen Vorgaben müssen dabei zusätzlich interne, anspruchsvolle Mercedes‑Benz Sicherheitsstandards eingehalten werden. Dies bedeutet, dass die Batterie aktiv Kräfte aufnehmen und weiterleiten kann. Sie stellt somit einen wichtigen Bestandteil für die Gesamtstruktur und Sicherheit des Fahrzeugs dar.
Der Hochvoltteil mit Stromschienen ist als „oberes Stockwerk“ entlang der „Wirbelsäule“ der Batterie verlegt, ähnlich einem Mittel-/Getriebetunnel: Die hohe Integration in ein Bauteil bedeutet eine sehr effiziente Raumnutzung.
Unter dem Tunnel verbirgt sich ein hochentwickeltes Kühlsystem, dessen Herzstück ein innovatives Kühlmodul bildet. Dieses Modul dient als zentrale Schnittstelle zur Fahrzeugkühlung und integriert Schlüsselkomponenten wie das Kühlmittelpumpenmodul (KMP), den Öl-Wasser-Wärmetauscher (ÖWWT) sowie die notwendigen Stecker für die Öldirektkühlung. Sowohl das KMP als auch der ÖWWT wurden speziell auf fahrzeugspezifische Anforderungen und das verwendete Kühlmedium zugeschnitten und perfekt aufeinander abgestimmt. Das präzise Zusammenspiel des KMP mit dem großen ÖWWT und dem Direktkühlsystem ermöglicht in Verbindung mit der performanten Fahrzeugkühlung eine außergewöhnlich hohe Kühlleistung von mindestens 20 kW, was einen signifikanten Fortschritt gegenüber den 5-8 kW konventioneller Batteriesysteme darstellt. Außerhalb des Kühlmoduls sind lediglich zwei weitere Komponenten erforderlich: sorgfältig auf die Module abgestimmte Kühlmittelleitungen, die eine maximale Temperaturhomogenität über die gesamte Batterie gewährleisten, und ein Ausgleichsbehälter.
Die Temperatur des Batterie-Management-Systems (BMS) wird aktiv über eine spezielle Kühlplatte geregelt. Dadurch sind höhere Ströme möglich. Zum ersten Mal kommen außerdem virtuelle Sensoren zum Einsatz: Das BMS ermittelt Temperaturen, zum Beispiel in der Zelle, nicht mehr mit physischen Bauteilen, sondern auf Basis mathematischer Modelle, abhängig vom aktuellen Ladestrom.
Innovative und auf High Performance ausgelegte Kühlung mit Central Coolant Hub (CCH)
Das neue Mercedes‑AMG GT 4‑Türer Coupé zeichnet sich durch ein innovatives und leistungsstarkes Kühlsystem aus. Die präzise Versorgung aller Komponenten erledigt dabei der sogenannte Central Coolant Hub (CCH), eine weitere Innovation aus Affalterbach und direkter Technologietransfer aus dem Rekordfahrzeug CONCEPT AMG GT XX. Dieses hochintegrierte Bauteil vereint zahlreiche Komponenten wie Pumpen, Sensoren und Ventile in einem kompakten Gehäuse. Der CCH ist für unterschiedliche Szenarien ausgelegt. So kann er unter anderem die maximale Kühlung aller Aggregate bei hohen Außentemperaturen und Volllast-Fahrt sicherstellen. Aber auch die gezielte und effiziente Kühlung einzelner Komponenten ist möglich. Befindet sich beispielsweise die Batterie im optimalen Arbeitsfenster und erfordert keine Kühlung, kann der CCH die Kühlleistung gezielt Richtung EDUs und Onebox verteilen. Ein einziger großer Kühlkreislauf mit intelligenten Ventilen und die Unterstützung durch einen Chiller sowie Haupt- und Zusatzkühler optimieren die thermische Effizienz und ermöglichen sofortige volle Lade- und Motorleistung.
AMGFORCE S+: V8-Charakter auf Knopfdruck
Für das neue Mercedes‑AMG GT 4‑Türer Coupé hat das Entwicklungsteam in präziser Detailarbeit ein eigenes Fahrerlebnis für V8-Enthusiasten kreiert. Das Fahrprogramm AMGFORCE S+ schafft ein unvergleichliches und immersives V8-Erlebnis mit authentischen Zugschaltunterbrechungen und ein angepasstes Fahrerdisplay im Zentraltuber-Design. Das zum Patent angemeldete Soundportfolio verbindet die legendäre AMG V8-Akustik mit innovativer Elektro-Technologie. Die Entwicklung verfolgte ein radikales Konzept: Statt Soundeffekte zu imitieren, wurde der Klang eines echten AMG V8-Motors akribisch erfasst. 16 verschiedene Mikrofon-Positionen im Innen- und Außenbereich erfassten mehr als 100 hochpräzise Messungen. Das Referenzfahrzeug, ein Mercedes‑AMG GT R, wurde dabei statisch und auch dynamisch auf einem Rollenprüfstand vermessen – mit dem Ziel, jede Nuance des authentischen AMG Soundcharakters zu digitalisieren. Die innovative Methodik dahinter ist zum Patent angemeldet.
Der Sound aus dem GT R dient als Basis für ein multisensorisches Gesamterlebnis, das auf die jeweilige Fahrsituation zugeschnitten ist. Die Experience ist dabei kontextabhängig dynamisch und in Echtzeit passend zur aktuellen Fahrweise angepasst. Für Beschleunigungsvorgänge, Schaltevents oder Burbling – das gesamte klangliche Spektrum eines modernen Performance-Fahrzeugs wird zugänglich gemacht. Das Ergebnis ist unverwechselbar und typisch AMG.
Doch die Soundwelt erstreckt sich über den reinen Fahrbetrieb hinaus und bietet weitere Features:
- Annäherung ans Fahrzeug und Aufschließen: ein tiefes, dumpfes Bassgeräusch
- Welcome Sound beim Einsteigen: zweimaliges dunkles Herzklopfen
- Verriegelung: zwei bestätigende Herzschläge
- Ladevorgänge: beim Einstecken des Ladekabels ein prägnantes Klicken, während des Ladens ein charaktervolles Surren
- Emotional inszeniert: Die geplanten Launch-Control-, Boost- und Showtime-Modi werden die akustische Erlebniswelt abrunden – inspiriert vom legendären AMG ONE
AMG RACE ENGINEER sorgt für außergewöhnlichen Fahrspaß
Das Zusammenspiel sämtlicher Software- und Hardwarekomponenten ist entscheidend, wie die Entwicklung der Sportwagenarchitektur AMG.EA eindrucksvoll zeigt. Das neue Mercedes‑AMG GT 4‑Türer Coupé verspricht ein unvergleichliches Fahrerlebnis, indem es Fahrdynamik neu definiert und atemberaubende Performance mit maximaler Agilität und spektakulären Fahreigenschaften auf höchstem Niveau vereint. Der AMG RACE ENGINEER steuert die gesamte Intelligenz der Software- und Hardwarekomponenten für Antriebs- und Fahrdynamiksysteme und besteht aus zwei wesentlichen Bausteinen:
AMG RACE ENGINEER Core: Dieser Hochleistungschip im Zentralrechner für Fahren und Laden bündelt die Steuerung sämtlicher Antriebs- und Fahrdynamiksysteme und gilt als eine der fortschrittlichsten und leistungsfähigsten Chip-Technologien, die auf dem Markt verfügbar sind. Durch effiziente und maximal schnelle Informationsverarbeitung optimiert er die Nutzung und Ansteuerung der Antriebskomponenten, was das dynamische Fahrerlebnis im neuen Mercedes‑AMG GT 4‑Türer Coupé auf ein neues Niveau hebt. Die zugrundeliegende Software, die sowohl den gesamten Antrieb inklusive Rekuperation, als auch das Energie-, Lade- und Thermomanagement steuert, ist eine AMG Eigenentwicklung.
AMG RACE ENGINEER Control Unit: Ein Garant für höchsten Fahrspaß und maximale Individualisierung ist die zentrale Fahrdynamikregelung, ebenfalls eine Eigenentwicklung von Mercedes‑AMG. Die drei neuen Drehsteller – auch AMG RACE ENGINEER Control Unit genannt und nahtlos in die Mittelkonsole integriert, bilden ein neues sportliches Highlight. Sie ermöglichen die zentrale und individuelle Regelung von Ansprech-, Kurven- und Schlupfverhalten und unterstreichen zusätzlich sogar visuell die Dynamik und Agilität des Fahrerlebnisses:
- Der Drehregler „Response Control“ koordiniert das Ansprechverhalten der Elektromotoren auf Fahrpedalbefehle. Dieses ist unter anderem auch abhängig vom gewählten Fahrprogramm – von komfortabel-harmonisch bis zu exzessiv-spitz. Kraft hat das neue Mercedes‑AMG GT 4‑Türer Coupé im Überfluss. Die Kunst ist es, diese auch bedarfs- und situationsgerecht auf die Straße zu bringen. Und zwar mit höchster Agilität und Traktion, aber gleichzeitig auch vorbildlicher Fahrsicherheit. Und das bedeutet Fahrspaß für jedes fahrerische Können.
- Der Drehregler „Agility Control“ verändert die Agilität um die Hochachse (nur in den Fahrprogrammen Race/S+/S mit ESP® off individuell schaltbar) und somit das Kurvenverhalten. Die variable und anpassbare Kraftverteilung ermöglicht die Wahrnehmung eines kürzeren oder verlängerten Radstandes. Dies erzeugt ein völlig unterschiedliches Fahrverhalten: von leichtem Untersteuern über neutral bis hin zu kontrolliertem Übersteuern.
- Der Drehregler „Traction Control“ – auch Schlupfverhalten - beeinflusst in neun Stufen den Eingriff der Traktionskontrolle (nur in den Fahrprogrammen Race/S+/S mit ESP® off schaltbar). Dieses Feature hat sich bereits im AMG GT R und im AMG GT Black Series bewährt.
Die Funktionen der Drehsteller ermöglichen im neuen Mercedes‑AMG GT 4‑Türer Coupé noch feinfühligere und maximal individualisierbare Abstimmung des Fahrverhaltens als in allen bisherigen Fahrzeugen. Dabei reicht die Spanne von extrem stabil bis hin zu hochdynamisch.
AMG ACTIVE RIDE CONTROL Fahrwerk mit semi-aktiver Wankstabilisierung
Hinzu kommt das AMG ACTIVE RIDE CONTROL Luftfahrwerk mit semi-aktiver Wankstabilisierung. Das AMG ACTIVE RIDE CONTROL Luftfahrwerk bietet eine hohe Spreizung zwischen Sportlichkeit und Komfort durch dreifach schaltbare Luftfedern und semi-aktive Wankstabilisierung. Ein 8,2-Liter-Druckspeicher ermöglicht schnelle Anhebe- und Absenkvorgänge, inklusive geschwindigkeitsabhängiger Niveauregulierung zur Reichweitenverbesserung.
Die in Zug- und Druckstufe einstellbaren Stoßdämpfer verfügen über semi-aktive, miteinander verschaltete Hydraulikelemente, die herkömmliche Stabilisatoren ersetzen. Dies reduziert Wankbewegungen und ermöglicht eine breite Spreizung der AMG Fahrprogramme. Eine neuartige Leichtbautechnologie aus Druckguss und Schmieden spart Gewicht und erhöht die Recyclingquote.
Das System verbindet die Federbeine hydraulisch, wodurch die Wankfederrate variabel ist und Wankbewegungen minimiert werden. Dies erhöht den Komfort bei Unebenheiten und verbessert die Präzision bei Kurvenfahrten durch höhere Sturzsteifigkeit. Bei Geradeausfahrt kann das System für maximalen Komfort komplett geöffnet werden. Das Grundprinzip basiert auf der hydraulischen Verschaltung der Druck- und Zugseiten der Dämpfer. Eine zentrale Pumpe und Ventile regulieren den Systemdruck, um die gewünschte Wankabstützung und damit die Wanksteifigkeit einzustellen.
Raumlenker-Vorder- und Hinterachse ermöglichen optimalen Fahrbahnkontakt im Grenzbereich
Das Fahrwerk des neuen Mercedes‑AMG GT 4‑Türer Coupés basiert auf einer Raumlenkerachse vorn und hinten. Diese Bauart ermöglicht hohe Querbeschleunigungen bei minimalen Antriebseinflüssen.
Um die ungefederten Massen zu reduzieren, sind vorne bis auf die Spurstange alle Fahrwerkslenker, Achsschenkel und Radträger aus geschmiedetem Aluminium gefertigt. An der Hinterachse kommt mit Ausnahme der Aluminium-Federlenker für alle Lenker Stahl zum Einsatz. Das Raumlenker-Konzept führt jedes Rad mit geringsten elastischen Bewegungen. Die hohe Sturz- und Spursteifigkeit ermöglicht nicht nur hohe Kurvengeschwindigkeiten. Sie ist mitverantwortlich für den optimalen Fahrbahnkontakt im weit oben angesiedelten Kurvengrenzbereich. Dies zeigt sich in exzellenter Querdynamik und Fahrstabilität bei hohen Geschwindigkeiten ebenso wie in der gutmütigen Reaktion auf Lastwechsel (wie Ausweichmanöver oder Spurwechsel) sowie äußere Einflüsse (wie Seitenwind oder Bodenwellen).
Vereint Agilität und Stabilität: Die aktive Hinterachslenkung
Abhängig von der Geschwindigkeit lenken die Hinterräder entweder in die gleiche oder in die entgegengesetzte Richtung der Vorderräder. Das System ermöglicht damit gleichermaßen ein agiles und stabiles Fahrverhalten. Herzstück des Systems ist ein zentraler, elektromechanischer Lenkungsaktuator (Elektromotor mit Spindeltrieb), der keine mechanische Verbindung zum Lenkrad hat. Er verbindet die Spurlenker an der Hinterachse lenkbar mit dem Hinterachsträger. Das System verstellt elektronisch gesteuert die Hinterräder anhand einer integrierten fahrdynamischen Vorsteuerung. Die Spurwinkeländerung beträgt jeweils in eine Richtung bis zu 6 Grad am Hinterrad.
Bis zu einer Geschwindigkeit von 80 km/h werden die Hinterräder in entgegengesetzter Richtung zu den Vorderrädern eingeschlagen. Dies entspricht einer virtuellen Verkürzung des Radstands. Vorteil: Das neue Mercedes‑AMG GT 4‑Türer Coupé lenkt deutlich agiler in Kurven ein, erfordert weniger Lenkarbeit und bereitet dadurch noch mehr Fahrvergnügen. Weitere Vorteile sind die erhöhte Handlichkeit und der reduzierte Wendekreis in täglichen Fahrsituationen – wie etwa beim Abbiegen oder Einparken.
Fährt das neue Coupé schneller als 80 km/h, schlägt das System die Hinterräder parallel zu den Vorderrädern ein (maximaler Lenkwinkel dann bis zu 1 Grad). Dies entspricht einer virtuellen Verlängerung des Radstandes und verbessert spürbar die Fahrstabilität. Gleichzeitig baut sich bei Richtungswechseln die Seitenkraft an den Hinterrädern deutlich schneller auf, was die Reaktion auf Lenkbefehle beschleunigt.
Die aktive Hinterachslenkung verbessert nicht nur das Handling in Kurven, sondern unterstützt den Fahrer auch bei plötzlichen Ausweichmanövern und erhöht damit die aktive Sicherheit. Das macht das Fahrzeug im Grenzbereich leichter beherrschbar.
Das Ansprechverhalten ist darüber hinaus abhängig vom AMG DYNAMIC SELECT Fahrprogramm: In Sport+ beispielsweise reagiert die Hinterachslenkung schon bei niedrigeren Geschwindigkeiten nochmals agiler und direkter. Sie unterstützt auch beim optionalen automatischen Einparken und der Remote Parking Funktion. Spätere Updates „Over The Air“ sind ebenfalls möglich.
Hohe Traktion und Fahrstabilität: Vollvariabler Allradantrieb AMG Performance 4MATIC+
Das neue AMG GT 4‑Türer Coupé bringt seine Kraft mit dem Allradantrieb AMG Performance 4MATIC+ auf die Fahrbahn. Die komplett voneinander entkoppelten Elektromotoren ermöglichen eine maximale Variabilität der Momentenverteilung auf Vorder- und Hinterräder. Hinzu kommt die individuelle Verteilung der Antriebskraft zwischen den beiden Hinterrädern (Torque Vectoring). Dies ermöglicht neben einem hohen Maß an Fahrsicherheit auch viel Fahrspaß. Dabei erfolgt die optimale Antriebsmomentregelung kontinuierlich und situationsbasiert. Die nicht wahrnehmbare Überblendung von Heck- zu Allradantrieb und umgekehrt erfolgt auf Basis einer ausgeklügelten Matrix, welche die Regelalgorithmen in die gesamte Fahrzeugsystemarchitektur einbindet. Um auf Schnee und Eis optimale Traktion und Fahrstabilität sicherzustellen, erkennen Sensoren blitzschnell durchdrehende Räder und verteilen das Drehmoment genau entsprechend der Fahrsituation. Da alle E-Maschinen unabhängig voneinander angesteuert werden, bleibt die Antriebskraft optimal erhalten.
Hochleistungs-Verbundbremssystem mit starker Rekuperation und gewichtsoptimierten Bremsscheiben
Zusätzlich setzt das neue Mercedes‑AMG GT 4‑Türer Coupé auf ein hochleistungsfähiges, hydraulisches Verbundbremssystem. Dieses kombiniert eine Carbon-Keramik-Bremse an der Vorderachse mit einer Stahlbremse an der Hinterachse, was eine bedarfsgerechte und gewichtsoptimierte Auslegung ermöglicht. Dieses innovative Bremskonzept gewährleistet den Fahrerinnen und Fahrern ein konstant präzises und angenehm modulierbares Bremspedalgefühl – unabhängig davon, ob die Bremskraft durch Rekuperation, das Reibungsbremssystem oder eine Kombination beider Systeme erzeugt wird.
Exterieur-Design: Radikale Proportionen für extreme und aerodynamische Sportlichkeit
Bereits die Silhouette macht unmissverständlich klar: Das neue Mercedes‑AMG GT 4‑Türer Coupé steht für Performance auf höchstem Niveau. Geprägt durch das dynamische Fließheck, die lange, tief gezogene Fronthaube sowie die flach angestellte Frontscheibe und den markanten Heckdiffusor setzt das Fahrzeug ein klares Statement für maximale Sportlichkeit. Im Vergleich zu seinem Vorgänger konnte das neue Mercedes‑AMG GT 4‑Türer Coupé 4 cm flacher ausgelegt werden – und das trotz Batterie im Unterboden. Ein echtes Highlight ist die Frontgestaltung: Die AMG-spezifische Kühlerverkleidung mit ihren vertikalen Streben präsentiert sich erstmals optional beleuchtet sowie in einer weiterentwickelten, konkaven Form. Der ebenfalls beleuchtete, zentral platzierte Mercedes-Stern und die Hauptscheinwerfer mit Tagfahrlicht im Stern-Design sorgen für eine einzigartige Lichtsignatur und damit für einen unverwechselbaren Auftritt des Sportwagens.
Nahtlos fügt sich die Motorhaube in das Gesamtbild ein. Abgeleitet aus dem Rennsport lassen die zwei markanten Powerdomes deutlich die Sportwagen-DNA von AMG erkennen. In der Seitenansicht entfaltet sich die athletische Formensprache weiter: Aus der niedrigen Front entwickeln sich markant ausgestellte Kotflügel. Das flache, gestreckte Greenhouse mit seiner dreiteiligen Fenstergrafik ruht satt auf den sehr muskulösen hinteren Schultern. Ganz im Sportwagenstil sitzen die Außenspiegel direkt auf den Vordertüren, während bündig versenkte Türgriffe den aerodynamischen Feinschliff belegen. Die groß dimensionierten Räder und der lange Radstand unterstreichen die sportlichen Proportionen zusätzlich.
Aus der Vogelperspektive wird die strömungsgünstige Verjüngung des Greenhouses zum Heck hin sichtbar, was dem Fahrzeug seine extrem breite, athletische Schulterpartie verleiht. Sechs kreisrunde Rückleuchten im Turbinen-Design und mit Sternengrafik verleihen dem Sportwagen auch im Heck eine unverwechselbare Fahrzeugidentität. Optional mit einem beeindruckenden Leuchtband als Zusatzschlusslicht unterstreicht diese Lichtsignatur eindrucksvoll den sportlichen Look.
Optisch ruht die Karosserie auf einer kraftvollen, schwarz glänzend abgesetzten Basis, die sich vom weit um die Fahrzeugfront greifende Frontsplitter über die Seitenschweller bis zum Heck zieht. Extrem kurze Überhänge vervollständigen die ikonischen Proportionen. Eine finale Steigerung erfährt der hochdynamische Auftritt des Mercedes‑AMG GT 4‑Türer Coupé, wenn der neue aktive AEROKINETICS Heckdiffusor ausgefahren ist.
Neue AEROKINETICS Elemente für optimierte Aero-Balance
Neben dem neuen aktiven AEROKINETICS Heckdiffusor verbessern weitere Elemente die Aero-Balance des Fahrzeuges:
- AEROKINETICS Venturi Flow für präzises Fahren im Grenzbereich. Zwei aktive Aerodynamikelemente im Unterboden senken sich bei Bedarf automatisch ab, um die Luftströmung gezielt zu kontrollieren und den Anpressdruck spürbar zu erhöhen. Durch den sogenannten Venturi-Effekt wird die Luft unter dem Fahrzeug durch die angepasste Bodenkontur der Elemente gepresst und beschleunigt, wodurch ein starker Unterdruck entsteht, der das Fahrzeug förmlich an den Asphalt saugt. Das Ergebnis sind beeindruckender Anpressdruck und herausragende Kurvengeschwindigkeiten. Die Aktivierung erfolgt geschwindigkeitsabhängig: Das vordere Element fährt ab 120 km/h aus, das mittig angeordnete Element ab 140 km/h.
- AEROKINETICS Heckspoiler mit intelligenter Betriebsstrategie. Der nahtlos in die Fahrzeug-Silhouette integrierte, ausfahrbare Heckspoiler verändert seine Stellung je nach Fahrzustand. Dabei berücksichtigt die AMG eigene Steuerungssoftware zahlreiche Parameter: Sie bezieht die Fahrgeschwindigkeit und die Längsbeschleunigung in die Berechnung ein. Der Spoiler nimmt ab 80 km/h unterschiedliche Winkelstellungen ein, um entweder die Fahrstabilität zu optimieren oder den Luftwiderstand zu verringern. Erkennt das System Fahrdynamik, bewegt sich der Spoiler in die steilste Position und gewährleistet so ein gleichermaßen dynamisches wie sicheres Fahrverhalten.
- Auch das aktive Luftregelsystem AEROKINETICS Airpanel, das aus den Mercedes‑AMG GT- und SL-Modellen bekannt ist, wurde weiterentwickelt. Es steuert den Luftstrom je nach Kühlungsbedarf und operiert mit vertikalen Lamellen. Sie befinden sich in der Mitte hinter dem Lufteinlass in der Frontschürze und beim neuen Mercedes‑AMG GT 4‑Türer Coupé nun erstmals auch links und rechts außen hinter den Einlässen zur Bremsenkühlung. Das macht das AMG Modell zum ersten Fahrzeug im Konzern mit Radlaufkühler und Hauptkühlpaket in Serie – Kühlbetriebsstrategie in ihrer maximalen Auslegung. Normalerweise sind die Lamellen bis zu höheren Geschwindigkeiten geschlossen. Diese Stellung ermöglicht den niedrigsten Luftwiderstand und maximale Reichweite. Außerdem wird die Luft gezielt in Richtung Unterboden gelenkt, um den Abtrieb an der Vorderachse zu reduzieren. Erst wenn bestimmte Temperaturen an vordefinierten Komponenten erreicht sind und der Kühlluftbedarf besonders hoch ist, öffnen die Lamellen und lassen maximale Kühlluft zum Hauptkühlmodul in der Mitte (Batteriekühlung) sowie zu den seitlichen Kühlern strömen. Die aktive Regelung erfolgt bedarfsgerecht und unabhängig voneinander je nach Kühlanforderung in neun Stufen bis zur vollständigen Öffnung.
Damit sind die Maßnahmen aber noch nicht ausgeschöpft. Das Räder-Portfolio, aus dem Kundinnen und Kunden wählen können, umfasst 19″-21″ Leichtmetall- und Schmiederäder, die auch aerodynamisch optimierte Designs enthalten. In der Dimension 21 Zoll beispielsweise erhöht das aerodynamisch optimierte Raddesign die WLTP-Reichweite um bis zu 14 Kilometer. Mit aerodynamisch optimierten Reifen ergeben sich sogar bis zu 30 Kilometer mehr Reichweite.
Und die serienmäßige Luftfederung senkt das Fahrniveau je nach Geschwindigkeit in zwei Stufen ab. Dies reduziert den Luftwiderstand und verbessert die Stabilität und Lenkpräzision. In der Stadt bleibt das Fahrniveau hoch, um den Komfort zu maximieren.
Im Interieur treffen Sportwagen-Gene auf Grand-Turismo-Attribute: Das Beste aus zwei Welten
Das Interieur des Mercedes‑AMG GT 4‑Türer Coupés ist konsequent auf das Fahrerlebnis ausgerichtet. Die sportwagentypisch tiefe, perfekt ins Gesamtfahrzeug integrierte Sitzposition vermittelt sofort ein konzentriert-emotionales Fahrgefühl, das aus Modellen wie dem zweitürigen Mercedes‑AMG GT bekannt ist. Die gesamte Bedienphilosophie ist dabei auf eine intuitive Steuerung aller fahrrelevanten Funktionen ausgelegt. So bleibt der Fokus dort, wo er hingehört: auf dem Fahrerlebnis.
Das Cockpit: Kommandozentrale für Performance-Enthusiasten
Die Hochleistungs-DNA des neuen Mercedes‑AMG GT 4‑Türer Coupés spiegelt sich im fahrerorientierten Cockpit wider, das sofort zum Losfahren einlädt. Die Instrumententafel wird von einem Display geprägt, das sich in einen fahrerbetonten Bereich sowie einen leicht davon abgesetzten Beifahrerbereich gliedert. Die gestochen scharfen Fahrer-Displays, bestehend aus dem Kombi-Instrument (10,2″) und dem Multimedia-Monitor (14,0″), verbinden sich in „Seamless glass“-Optik zu einer Einheit.
Der 14 Zoll große Multimedia-Monitor ist ergonomisch zum Fahrer hin angewinkelt, was eine optimale Ablesbarkeit und intuitive Bedienung möglich macht. Zusätzlich steht ein Beifahrer-Display (14,0″) mit separaten Inhalten zur Verfügung. Damit kann auch der Copilot ins sportlich-digitale Erlebnis eintauchen.
Große runde Lüftungsdüsen in markanter Gliederkettenoptik fügen sich links und rechts harmonisch in die Glasfläche ein. Als Teil des Ambiente-Lichtsystems erstrahlen sie im Nachtdesign in frei wählbaren Farben. Galvanisierte Luftausströmer kombinieren solide Metalloptik mit edler Hightech-Ästhetik und bilden so eine gekonnte Verbindung zwischen digitaler und analoger Welt.
Die einzigartig gestaltete Mittelkonsole vereint Ästhetik und Funktionalität. Ein zentrales Highlight: Drei haptische Fahrdynamik-Drehsteller (AMG RACE ENGINEER Control Unit) ermöglichen intuitiven Zugriff auf Ansprech-, Schlupf- und Kurvenverhalten im Handumdrehen. Die drei Drehregler sind ergonomisch zum Fahrer hin ausgerichtet und gewährleisten ein Höchstmaß an Bedienkomfort sowie ein intuitives haptisches Erlebnis. Dabei greifen sie die markante Optik der Außendüsen auf.
Die Mittelkonsole nimmt den fahrerorientierten Winkel des Zentraldisplays auf und enthält eine Armlehne mit geschlossenem Staufach sowie zwei Ladeschalen für das induktive Schnellladen von Smartphones. Für eine intuitive Bedienbarkeit sind zwei beleuchtete Cupholder von den Ladeschalen separiert. Den vorderen Teil der Mittelkonsole prägt ein Winglet in Echtmetall-Optik, das sich dreidimensional nach oben ablöst und das Gehäuse für die zentrale Luftdüsen-Einheit umfasst. Diese erzeugt mit ihrer schlichten Düsengestaltung einen spannungsreichen Kontrast zu den beiden dominanten Außendüsen der Instrumententafel.
Die Vordersitze bieten Sportlichkeit mit ausgeprägtem Seitenhalt
Die neu entwickelten Vordersitze im sportlich-expressiven Design bieten hohen Seitenhalt in dynamischen Kurven. Noch sportlicher sind die optionalen AMG Performance-Sitze mit integrierten Kopfstützen. Beide Sitzvarianten betonen mit ihren markanten Sitzlehnen Motorsport-typische Leichtigkeit. Zwei Lehnen-Durchbrüche mit galvanisierten Einlegern vermitteln beim Performance-Sitz höchste Sportlichkeit und inszenieren ebenfalls den Leichtbau.
Zahlreiche eigenständige Ausstattungskonzepte mit exklusiven, sorgfältig ausgewählten Farbkombinationen und Zierteilen bieten ein hohes Maß an Individualisierungsmöglichkeiten und werden damit auch den höchsten Ansprüchen der Kundinnen und Kunden gerecht. Die große Auswahl an unterschiedlichen Sitzbezügen spiegelt die ganze Bandbreite wider – von performanceorientiert bis komfortbetont.
Das Mercedes‑AMG GT 4‑Türer Coupé setzt die Tradition der Individualisierungsmöglichkeiten durch das exklusive MANUFAKTUR Programm fort. Das Programm bietet Kundinnen und Kunden eine einzigartige Welt von Farben, Materialien und handgefertigten Oberflächen.
Das AMG Performance Lenkrad mit haptischem Feedback
Das unten abgeflachte, perfekt konturierte AMG Performance Lenkrad verfügt über Walzen und Wippen. Es ist mit unterschiedlichen, hochwertigen Lenkradkränzen erhältlich, von geschmeidigem Leder bis hin zu leichtem Carbon-Design und griffigem Mikrofaser MICROCUT. Mit den Lenkrad-Paddles lässt sich die Rekuperation präzise regeln – maximale Kontrolle in den Händen des Piloten.
Die beiden runden AMG Lenkradtasten überzeugen mit intuitiver Bedienung, brillanten, farbigen OLED-Displays und Icons. Damit lassen sich wichtige Fahrfunktionen und die unterschiedlichen Fahrprogramme blitzschnell steuern – ohne den Blick von der Straße zu nehmen. Sie funktionieren über das bewährte Drehen des Einstellrings oder Drücken auf die Display-Taste. Die gewählte Einstellung wird über das hochauflösende Display angezeigt, das direkt in der jeweiligen Taste integriert ist – Information genau dort, wo man sie braucht.
Der Fond: Komfort auf vier Rädern
Im Fond treten die Gran-Turismo-Qualitäten des Mercedes‑AMG GT 4‑Türer Coupés in den Vordergrund: Eine betont komfortable Sitzposition sorgt für großen Langstreckenkomfort. Dazu tragen auch zwei intelligent gestaltete Vertiefungen im Wagenboden (sog. „Fußgaragen“) bei, die den Passagieren auf den Rücksitzen großzügige Beinfreiheit und angenehme Kniewinkel schenken.
Der Fond ist serienmäßig mit bequemen, konturierten Einzelsitzen für zwei Personen gestaltet. Die Rücksitzpassagiere genießen dabei auch eine angenehme Kopffreiheit – Komfort, der sich in jedem Zentimeter zeigt. Optional steht eine praktische Dreier-Sitzbank zur Wahl. Die Rücksitzlehnen sind in beiden Fällen geteilt umklappbar, so dass eine flexible Innenraumgestaltung je nach Bedarf möglich ist.
Das Panorama-Glasdach: „SKY CONTROL“ mit spektakulärer AMG Lichtinszenierung
Zum luftigen Raumgefühl trägt das einteilige Panorama-Glasdach bei – ein Fenster zum Himmel. Die großzügige Glasfläche reicht bis zur Heckscheibe und kann zwischen transparent und nicht transparent hin und her geschaltet werden. Dafür ist das Panoramadach in individuell schaltbare Segmente aufgeteilt. Kundinnen und Kunden können so nach persönlicher Vorliebe entscheiden, wie viel Licht und Sicht sie hereinlassen möchten.
Bei Nacht verwandelt sich das Dach optional mit einer einzigartigen Lichtinszenierung in eine funkelnde Leinwand: Leuchtende AMG Wappen über den Köpfen von Fahrer und Beifahrer sowie Motorsport-inspirierte Racing Stripes über die gesamte Dachfläche strahlen farblich passend zur Ambientebeleuchtung des Gesamtfahrzeugs.
Zum intelligenten Schutz vor Sonneneinstrahlung besteht die Glasfläche serienmäßig aus wärmedämmendem Verbundsicherheitsglas, versehen mit einer infrarotreflektierenden Beschichtung sowie einer hauchdünnen Low-Emissivity-(LowE)-Beschichtung auf der Innenseite. Dies verhindert im Sommer ein Aufheizen des Innenraums und hält die Temperaturen angenehm. Im Winter reduziert die LowE-Beschichtung Wärmeverluste, indem sie die Innenwärme zurück in das Interieur reflektiert. Für bestimmte Märkte und Performance-Puristen steht ein ultraleichtes Dach in Carbon-Optik zur Wahl.
Die Ambientebeleuchtung: Lichtdesign, das berührt
Die ausgeklügelte Ambientebeleuchtung spielt eine weitere Rolle für das Wohlfühlen an Bord des neuen Mercedes‑AMG GT 4‑Türer Coupés. Ein durchgehendes Leuchtband an der oberen Ebene der Instrumententafel umschließt das Interieur wie ein eleganter Rahmen und lässt die großzügige Weite des Innenraums in sanftem Licht erstrahlen. Zudem verbindet die Ambientebeleuchtung auf harmonische Weise die Instrumententafel mit den Türen – und schafft so ein durchgängiges Lichterlebnis.
Hochauflösende, atmosphärische Ambient-Styles können als stimmungsvolle Hintergrundmotive für die Displays gewählt werden. Auf diese Motive sind die Farbgebung des Kombi-Instruments, der Bedienelemente und der Ambientebeleuchtung perfekt abgestimmt. Dies ermöglicht den Insassen, eine ganz persönliche Atmosphäre im Fahrzeug zu kreieren. Das Screen-Design besticht dabei durch außergewöhnliche Ästhetik, Präzision und intuitive Bedienung.
Elegantes Türdesign im Innenraum
Aufgeräumt und elegant präsentieren sich die Türverkleidungen mit frei schwebend-wirkenden Armauflagen. In die Skulptur des Halte- und Zuziehgriffes sind die wichtigsten Funktionen von Türinnenbetätigung und elektrischen Fensterhebern integriert. Das Türmittelfeld greift mit seiner fließend gestalteten Rautensteppung gezielt ein Thema der historischen Rennsportwelt auf. Das Bedienelement zur Sitzverstellung in Form eines Miniatursitzes ist ergonomisch perfekt innerhalb der Rautensteppung und oberhalb des Armlehnen-Segments platziert. Die Lautsprecherblenden mit ihrer horizontalen Linienstruktur fügen sich perfekt in das harmonische Design ein und sind ebenso hochwertig wie präzise verarbeitet. Beim Burmester® High End 4D-Soundsystem (optional) sind sie aus Edelstahl gefertigt – ein Genuss für Auge und Ohr.
Das MBUX Infotainmentsystem: Intelligent und intuitiv
Die Bedienoberflächen und die hochmoderne Mercedes-Benz User Experience (MBUX) zeigen sich im Mercedes‑AMG GT 4‑Türer Coupé emotional und intuitiv nutzbar. Basis ist das konzerneigene neue Mercedes-Benz Operating System (MB.OS). Diese tief integrierte Software-to-Cloud-Architektur vernetzt und kontrolliert intelligent alle Steuergeräte und Funktionen.
Es stehen verschiedene Anzeigestile zur Auswahl, die ein individuelles Fahrerlebnis ermöglichen. Der Stil „AMG Special“ bietet dabei vier spezifische Subscreens: Der neue „Zentraltuber“ präsentiert ein zentrales Rundinstrument mit Powermeter. Es fungiert bei aktiviertem Sport+ Modus als Drehzahlmesser, während links und rechts wichtige Motordaten angezeigt werden. Der Subscreen „Pure“ konzentriert sich auf ein klares Speedometer mit Powermeteranzeigen. Unter „Vehicle Data“ finden sich sämtliche Komponententemperaturen und Reifendaten. Und „Trip“ kombiniert die Navigationskarte mit relevanten Reisedaten. Ergänzt wird die Auswahl durch den zeitlosen „Classic-Stil“ mit verschiedenen Submenüs wie dem Momentanverbrauch oder der Navigationskarte.
Das MBUX Bedien- und Anzeigekonzept ist nicht nur auf das Fahrzeug, sondern auch auf die individuellen Vorlieben der Kundinnen und Kunden zugeschnitten. Es folgt dem Prinzip der Reduktion auf das Wesentliche. Der MBUX Zero Layer auf dem Zentraldisplay zeigt die wichtigsten Informationen, Vorschläge und auch die zuletzt genutzten Apps. Die Apps selbst lassen sich verschieben und in individuell benannten Ordnern zusammenfassen – ähnlich wie auf einem Smartphone. Neben Steuerung sämtlicher Komfort- und Multimediaeinstellungen beinhaltet MBUX bereits Zugang zu Connectivity-Services wie Live Traffic Information.
Zusätzlich verfügt die neue MBUX Generation im Mercedes‑AMG GT 4‑Türer Coupé über künstliche Intelligenz (KI) von ChatGPT, Microsoft Bing und Google Gemini. Damit vereint MBUX mehrere KI-Agenten in einem System und revolutioniert so die Interaktion zwischen dem Fahrzeug und den Passagieren. Beispiel MBUX Virtual Assistant: Dieser stellt die nächste Evolutionsstufe des MBUX Sprachassistenten dar und geht weit darüber hinaus, auf Befehle zu antworten. Vielmehr ist der MBUX Virtual Assistant in der Lage, komplexe, mehrteilige Dialoge wie mit einem Freund oder einer Freundin zu führen. Der MBUX Virtual Assistant ist als „lebendiger“ Avatar auf dem MBUX Zero Layer präsent – mit dynamischen Farben und Animationen.
Im Mercedes‑AMG GT 4‑Türer Coupé bietet MBUX neben den bekannten Mercedes‑Benz Apps drei exklusive AMG Anwendungen, die den High-Performance-Charakter des Fahrzeugs betonen: „Performance Menu“, „Set Up“ und „Track Pace“.
AMG PERFORMANCE MENU: Fahrdaten in Echtzeit
Das AMG PERFORMANCE MENU versorgt Fahrerin und Fahrer live und in Echtzeit mit den wichtigsten Fahr- und Motordaten und macht Performance so sichtbar. Im Menüpunkt „Energy Flow“ wird das Fahrzeug buchstäblich durchsichtig: Ein gläsernes Fahrzeugmodell visualisiert anschaulich den Energiefluss und macht auf einen Blick ersichtlich, welche Leistung die Axial-Fluss-Motoren an Vorder- und Hinterachse aktuell abliefern. „Aero Flow“ hingegen gibt Auskunft über den momentanen Status der aktiven Aerodynamik-Profile am Unterboden (AEROKINETICS Venturi Flow), des aktiven AEROKINETICS Heckdiffusors sowie des aktiven AEROKINETICS Heckspoilers. Auch die AEROKINETICS Airpanels am Frontgrill, die sich je nach Fahrsituation öffnen oder schließen, werden in ihrer aktuellen Position angezeigt – Hightech-Aerodynamik zum Miterleben.
„Warm up“ gibt präzise Auskunft darüber, wann Fahrzeug und Reifen ihre optimale Betriebstemperatur erreicht haben. Motor- und Reifentemperaturen werden kontinuierlich überwacht und dargestellt – besonders wichtig für maximale Performance auf der Rennstrecke. Wer auf dem Racetrack seine Rundenzeiten checken will, findet hierzu im Menüpunkt „IWC Watch“ die passende Stoppuhr. „Dynamic“ hingegen offenbart die physikalischen Kräfte, die während der Fahrt auf das Fahrzeug wirken: Querbeschleunigungswerte, aktueller Reifendruck sowie der Status von Fahrwerk und Dämpfern werden hier gebündelt dargestellt – die perfekte Informationsquelle für ambitionierte Fahrerinnen und Fahrer. Mit „Power“ schließlich lässt sich der Batterie-Status abrufen und jederzeit im Blick behalten – für volle Kontrolle über die verfügbare elektrische Leistung.
AMG SET-UP: Das Fahrerlebnis nach Maß gestalten
Mit AMG SET-UP können Fahrerinnen und Fahrer verschiedene Funktionen aktiv einstellen und das Fahrzeug ganz nach ihren individuellen Vorstellungen konfigurieren – für ein Fahrerlebnis, das perfekt zu ihnen passt.
Mit „Steering Wheel“ lässt sich die Reihenfolge der Fahrfunktionen und Fahrprogramme an den Lenkradtasten nach persönlichen Vorlieben anpassen. Das erlaubt noch intuitivere Bedienung und schnelleren Zugriff auf die wichtigsten Features. Das Menü „Aero Set-up“ verleiht zusätzliche Kontrolle über die Aerodynamik: Auch bei niedrigen Geschwindigkeiten können Fahrerinnen und Fahrer manuell den aktiven Heckspoiler des Mercedes‑AMG GT 4‑Türer Coupés ausfahren – für maximale Präsenz, selbst im Stadtverkehr. Im Untermenü „Pre-Check“ wird es noch spektakulärer: Hier lassen sich im Stand sämtliche aktiven Aerodynamikelemente aktivieren, darunter für ultimative optische Performance auch der Diffusor.
Der Sound-Slider: Klang-Performance nach Persönlichkeit
Ein besonderes Feature haben die Kundin und der Kunde selbst in die Hand: Das Sound-Menü ermöglicht es, die Soundcharakteristik individuell anzupassen. Zwischen den Modi „Powerful“, „Balanced“ und „Minimal“ wählbar, kombiniert mit einer Skala von Classic bis Futuristic – das pure Soundtuning im Innenraum.
AMG TRACK PACE für den Besuch auf der Rennstrecke
AMG TRACK PACE ist beim neuen Mercedes‑AMG GT 4‑Türer Coupé ebenfalls an Bord und verwandelt jeden Rennstreckenbesuch in eine professionelle Trainingseinheit. Die hochentwickelte Software ist Bestandteil des MBUX Infotainmentsystems und erfasst während der Fahrt über eine Rennstrecke mehr als 80 fahrzeugspezifische Daten zehnmal pro Sekunde. Situativ werden hier im Fahrerdisplay Telemetriedaten, Beschleunigungsdaten oder Renndaten angezeigt.
Hinzu kommen die übersichtliche Anzeige von Runden- und Sektorzeiten im Multimedia-Display, Head-up-Display und im Kombi-Instrument sowie zusätzliche professionelle Trainings- und Analyse-Tools. Zahlreiche legendäre Rennstrecken wie der Nürburgring oder Spa-Francorchamps sind bereits ab Werk hinterlegt. Außerdem ist es möglich, eigene Lieblingsstrecken aufzuzeichnen und zu analysieren.
Die intelligente Renn-Navigation im Head-up-Display zeigt Kurvenwinkel und optimale Bremspunkte an und unterstützt damit das Aufspüren der perfekten Ideallinie – wie ein virtueller Instruktor. Die beeindruckende Augmented-Reality-Funktion von MBUX ermöglicht außerdem, dass auf dem Multimedia-Display die Rennlinie einer gespeicherten Aufzeichnung eingeblendet wird. So kann der Fahrer oder die Fahrerin Runde für Runde die Rundenzeiten verbessern und Limits verschieben. Auch lassen sich Beschleunigungs- und Verzögerungswerte präzise messen und speichern.
Mit der Sonderausstattung Dashcam (nicht in allen Märkten verfügbar) können zudem mit der im Fahrzeug integrierten HD-Kamera spektakuläre Videos auf ein USB-Speichermedium aufgezeichnet werden – perfekt zum Teilen mit Freunden oder für die persönliche Videothek. Dabei lassen sich unterschiedliche Daten als Overlay in die Aufnahme integrieren, zum Beispiel Runden- und Sektorzeiten, eine Mini-Map der Strecke und fahrzeugspezifische Daten wie Geschwindigkeit, Beschleunigung, Lenkwinkel oder Bremspedalbetätigung – hollywood-reif und professionell.
Predictive Performance Manager
Einen wesentlichen Beitrag für optimale Rundenzeiten auf der Rennstrecke leistet der Predictive Performance Manager (PPM), welcher das erste Mal bei der Rekordfahrt vom CONCEPT AMG GT XX zum Einsatz gekommen ist. Das Tool optimiert den Energiefluss abhängig vom gewählten Modus „Endurance“ oder „Hotlap“. Dies erfolgt akustisch und optisch mit Signalen in der Instrumententafel. Hintergrund: Auf langen Rennstrecken oder vielen Runden auf Grand Prix-Strecken ist das unbegrenzte Abrufen der maximalen Leistung nicht optimal, um beste Zeiten zu erzielen. Auf der Nürburgring-Nordschleife beispielsweise ist aufgrund der anspruchsvollen Topografie eine ausgeklügelte Strategie entscheidend für schnelle Runden. Bergab und in engen Wechselkurven ist die volle Leistung gar nicht nötig, so dass Energie für die Bergaufpassagen gespart und dann vollständig abgerufen werden kann. Der PPM reduziert oder steigert also situationsgerecht die Leistungsabgabe je nach Streckenabschnitt.
Sieben Fahrprogramme: Fahrspaß bis zum Geht-nicht-mehr
Die sieben AMG DYNAMIC SELECT Fahrprogramme „Comfort“, „Sport“, „AMGFORCE Sport +“, „RACE“, „Glätte“, „Individuell“ und erstmals bei Mercedes‑AMG auch „Eco“ ermöglichen eine große Spreizung der Fahrzeugcharakteristik von komfortabel und effizient bis dynamisch und hochemotional. Sie werden über den Lenkradsatellit (runder Dreh-Drücksteller am Lenkrad) aktiviert. Die einzelnen Fahrprogramme bieten ein individuelles Fahrerlebnis, präzise zugeschnitten auf unterschiedliche Fahrbedingungen und mit optimaler Ausnutzung des Fahrzeugpotenzials in der jeweiligen Fahrsituation. Zu den beeinflussten Parametern gehören unter anderem die Reaktion auf Fahrpedalbefehle, Fahrwerksabstimmung, Lenkung, ESP®, Sound und Rekuperation. Wobei die Rekuperation auch unabhängig von einem Fahrprogramm individuell mit Hilfe der Lenkradpaddles eingestellt werden kann.
- Comfort: der Standardmodus für alltägliche Fahrten und lange Reisen. Er bietet ein komfortables, harmonisches und souveränes Fahrerlebnis. Die effiziente Betriebsstrategie passt den Antrieb situationsabhängig an, mit zurückhaltendem Fahrpedalansprechen, harmonischem Federungskomfort und normalem Fahrwerksniveau.
- Sport: verkörpert die typische AMG Fahrdynamik, hohe Performance und mühelose Beherrschbarkeit für dynamisches Fahren, wobei Performance klar über Effizienz und Komfort steht. Permanenter Allradantrieb ermöglicht hohe Kurvengeschwindigkeiten und leichte Kontrollierbarkeit sowie präzises Handling durch direktes Lenkungsansprechen. Direktes Fahrpedal, straffes Fahrwerk und ein niedrigeres Fahrwerksniveau unterstreichen den sportlichen Charakter.
- AMGFORCE Sport+: lässt einen extrovertierten, kraftvollen AMG V8 erleben. Es emotionalisiert das Fahrerlebnis durch multisensorisches Feedback: spürbare Schaltvorgänge, den klassischen AMG V8-Sound (innen/außen) und ein angepasstes Fahrerdisplay im Zentraltuber-Design. Der Triebstrang simuliert haptische Getriebeschaltungen (ähnlich AMG SPEEDSHIFT TCT/MTC 9G Getriebe), und manuelle Gangwechsel über die Lenkradpaddles sind mit präzisen Schaltkennlinien für volle Fahrleistung möglich.
- RACE: Das „Race“-Programm ist kompromisslos für Rennstrecken abgestimmt, um beste Rundenzeiten zu erzielen. Es wurde für ambitionierte Sportfahrer entwickelt und ermöglicht perfektes Fahren auf abgesperrten Strecken. Spezielle Rennstrecken-Zusatzfeatures wie die AMG RACE ENGINEER Control Unit sind vollumfänglich nutzbar. Fahrassistenzsysteme sind optimal angepasst. Über AMG TRACK PACE sind Drift Mode, Drag Race oder Track Race abrufbar. Der permanente Allradantrieb sorgt für schnelle Kurvengeschwindigkeiten, hohe Traktion und exzellente Beherrschbarkeit. Eine spezielle Triebstrang-Konditionierung gewährleistet spontanes Fahrpedalansprechen und dauerhafte Boost-Leistung. Straffe Federung/Dämpfung minimiert Aufbaubewegungen, ein niedrigeres Fahrwerkniveau unterstreicht die sportliche Ausrichtung.
Ebenfalls in S, S+ und RACE abrufbar: Das AMG Launch Control bietet eine perfekt choreografierte Vorbereitung auf einen explosiven Start. Dabei wird die Spannung durch eine charakteristische Soundkulisse aufgebaut, während sich die Sitzgurte automatisch für optimalen Halt straffen. Die Ambientebeleuchtung wechselt in einen spezifischen Modus und das Fahrzeug beginnt spürbar zu vibrieren. Die Aktivierung erfolgt in drei einfachen Schritten: Zuerst das Bremspedal vollständig durchtreten, dann das Gaspedal ebenfalls durchtreten und schließlich die Bremse loslassen, um den beeindruckenden Start zu erleben. - Glätte: bietet maximale Traktion und Sicherheit bei niedrigen Fahrbahn-Reibwerten (Regen, Schnee, Eis, nasses Laub). Assistenzsysteme (ESP®, Antriebsschlupfregelung) greifen frühzeitig ein. Der variable Allradantrieb AMG Performance 4MATIC+ ist permanent aktiv. Ein untersteuerndes Eigenlenkverhalten, niedriges Lenkkraftniveau und zurückhaltendes Fahrpedalansprechen sorgen für zusätzliche Kontrolle. Das Fahrwerk ist auf „Soft“ eingestellt, für harmonischen Federungskomfort bei normalem Fahrwerkniveau.
- Eco: zielt auf maximale Reichweite ab, um Ladestopps zu reduzieren und die nächste Ladesäule sicher zu erreichen. Stromverbraucher werden bei Bedarf abgeschaltet. Kompromisse im Fahrverhalten sind dem Reichweitenziel untergeordnet. Die hocheffiziente Strategie reduziert Leistung, Drehmoment und Maximalgeschwindigkeit. Für optimale Effizienz wird auf reinen Heckantrieb gesetzt. Ein tieferes Fahrwerkniveau senkt den Luftwiderstand und optimiert die Reichweite.
- Individuell: persönliche Auswahl aller veränderbaren Parameter.Die individuellen Einstellmöglichkeiten hat Mercedes‑AMG darüber hinaus dank der konzerneigenen Software-Plattform MB.OS erweitert und ermöglicht so noch mehr Fahrspaß per Knopfdruck. Über den linken Lenkradsatellit (runder Dreh-Drücksteller) lassen sich Sound, Fahrpedalreaktion, Fahrwerks-Setup, Fahrwerkshöhe, Heckspoiler-Stellung und ESP®-Funktion individuell selektieren.
Hinzu kommt: Per einmaligem Zug an den beiden Lenkradwippen lässt sich in den Fahrprogrammen C, S und S+ zusätzliche Boost-Leistung abrufen (63: bis zu 110 kW; 55: bis zu 50 kW). Das bedeutet noch mehr spürbare Performance und Fahremotionen: Das Fahrzeug gibt mehr Drehmoment und Leistung frei und das Fahrpedal reagiert spontaner auf Befehle. Außerdem gibt es einen für alle Passagiere spürbaren Beschleunigungsruck und die Sicherheitsgurte werden gestrafft. Akustisch untermalen spezielle Einstiegs-, Aktiv- und Ausstiegssounds das Erlebnis.
Gefertigt im traditionsreichsten Fahrzeugwerk: Standort Sindelfingen wird Produktionsstätte
Im Sommer 2026 startet im Mercedes‑Benz Werk Sindelfingen die Serienproduktion des neuen Mercedes‑AMG GT 4‑Türer Coupés. Der Aufbau des neuen Sportwagens erfolgt in der Halle 32. Diese Montagehalle wurde gezielt für die Anforderungen der AMG.EA Technologie umgerüstet. Zentrale Teile der Karosserie entstehen ebenfalls im Werk. Dazu zählen Pressteile, der Rohbau sowie die Lackierung. Der Mercedes‑Benz Standort Sindelfingen wurde 1915 gegründet und zählt mit seiner einhundertelfjährigen Geschichte zu den traditionsreichsten Fahrzeugwerken der Mercedes‑Benz Group AG.
Innovative Produktionsprozesse zur Herstellung des Axial-Fluss-Motors
Die Produktion der Axial-Fluss-Motoren erfolgt im Mercedes‑Benz Werk Berlin-Marienfelde. Es ist seit Jahrzehnten ein wichtiger Bestandteil des globalen Mercedes‑Benz Powertrain-Produktionsverbunds und verantwortet die Produktion verschiedener Antriebskomponenten. Die Herstellung der Axial-Fluss-Motoren in Marienfelde umfasst rund 100 Produktionsprozesse. Rund 65 dieser Prozesse sind neu für Mercedes‑Benz, 35 davon stellen eine Weltneuheit dar. So wurden unter anderem neue Formen der Lasertechnologie mit innovativen Fügeprozessen und künstlicher Intelligenz kombiniert. Diese neuen Produktionsprozesse wurden bei Mercedes‑Benz größtenteils eigenentwickelt, die Innovationen führten zu mehr als 30 Patentanmeldungen. All dies unterstreicht die weltweit führende Rolle Marienfeldes bei Innovationen im Produktionsprozess.
Die wichtigsten technischen Daten im Überblick:


[1] Die Angaben sind vorläufig. Es liegen bislang weder bestätigte Werte von einer amtlich anerkannten Prüforganisation noch eine EG-Typgenehmigung noch eine Konformitätsbescheinigung mit amtlichen Werten vor. Abweichungen zwischen den Angaben und den amtlichen Werten sind möglich.
[2] „1-Foot-Rollout“: Die bei der Messung nicht berücksichtigte Fahrstrecke (der „Rollout“) beträgt dabei 1 Fuß = 30,48 cm.
[3] Die angegebene nachgeladene Reichweite (WLTP) nach 11 Minuten wurde unter Nutzung der maximalen DC-Ladeleistung gemäß ISO/SAE 12906 unter den dort beschriebenen Bedingungen ermittelt.





































































