
Wesentlich agiler und effizienter als bisher, dabei gewohnt komfortabel und geräumig – die neue B-Klasse von Mercedes-Benz ist ein Multitalent. Seinen dynamischen Anspruch signalisiert der kompakte Sports Tourer bereits optisch durch die niedrigere Fahrzeughöhe und die aufrechtere Sitzposition.
Mit einem neuen Vierzylinder-Ottomotor mit Direkteinspritzung und Turboaufladung, einem neuen Dieselmotor, einem neuen Doppelkupplungsgetriebe und einem neuen Schaltgetriebe sowie neuen Assistenzsystemen läutet der Fronttriebler auch technologisch ein neues Kompaktklasse-Zeitalter bei Mercedes-Benz ein. „So viele Neuheiten auf einen Schlag gab es noch bei keinem Modellwechsel in der Geschichte von Mercedes-Benz“, betont Dr. Thomas Weber, Daimler-Vorstand für Konzernforschung und Leiter Entwicklung Mercedes-Benz Cars. „Die künftigen B-Klasse Kunden profitieren von diesem Quantensprung durch vorbildlich niedrige Verbrauchs- und CO2‑Werte kombiniert mit Fahrspaß, reichlich Platz und dem höchsten Sicherheitsstandard, den es je in dieser Klasse gab.“
Ihre Weltpremiere feiert die neue B-Klasse (Länge/Breite/Höhe: 4.359/1.786/
1.557 Millimeter) auf der IAA in Frankfurt (13. bis 25. September 2011).
Zu den europäischen Händlern rollt sie im November 2011.
Neues Konzept: Geringere Außenhöhe, aber mehr Platz im Innenraum
Den dynamischen Anspruch der neuen B-Klasse untermauert das neue Fahrzeugkonzept. Am augenfälligsten ist die verringerte Höhe: Mit 1.557 Millimetern duckt sich das neue Modell fast fünf Zentimeter niedriger auf die Fahrbahn als der Vorgänger. Auch die Sitzhöhe in Relation zur Straße wurde verringert (minus 86 mm), um den Einstieg zu verbessern, die Übersichtlichkeit jedoch zu erhalten.
Dem Wunsch vieler Kunden folgend, fällt die Sitzhaltung jedoch aufrechter aus. Gleichzeitig konnte die Kopffreiheit weiter verbessert werden. Mit einem Maximal-Maß von 1.047 mm vorne (ohne Schiebedach) gehört die B-Klasse auch in dieser Disziplin zu den geräumigsten Vertretern ihres Segments. Die ergonomisch vorteilhafte aufrechtere Sitzhaltung führt in Kombination mit der Absenkung des Wagenbodens im Fond zu einer Beinfreiheit (976 mm), die selbst S- und E-Klasse übertrifft und einen Bestwert im Fahrzeugsegment darstellt.
Der Antrieb: Höchste Effizienz ist der Maßstab
Die neuen Vierzylinder-Ottomotoren wurden sowohl für den Quer- als auch für den Längseinbau konzipiert. In der neuen B-Klasse sind sie zunächst mit 1,6 Liter Hubraum verfügbar, als B 180 mit 90 kW (122 PS) und als B 200 mit 115 kW (156 PS). Ihr maximales Drehmoment von 200 bzw. 250 Nm steht bereits ab 1.250/min zur Verfügung.
Der neue Diesel-Vierzylinder ist eine Weiterentwicklung des von der C- bis zur S-Klasse eingesetzten OM651, einem Common-Rail-Direkteinspritzer der dritten Generation. Im Hubraum auf 1,8 Liter reduziert und in vielen Details optimiert, wird der Selbstzünder erstmals bei Mercedes-Benz quer eingebaut. Als B 180 CDI stehen 80 kW (109 PS), als B 200 CDI 100 kW (136 PS) zur Verfügung. Das maximale Drehmoment beträgt bei der 80-kW-Variante 250 Nm ab 1.400/min und bei der 100-kW-Variante 300 Nm ab 1.600/min.
Eine weitere Mercedes-Benz Premiere ist das neue Doppelkupplungs-Getriebe 7G-DCT in der B-Klasse. Es baut sehr kompakt und ist dank sieben Gängen extrem variabel in der Anpassung der Motordrehzahl. Durch eine elektrische Ölpumpe ist das Getriebe Start-Stopp fähig, schaltet es ohne Zugkraftunterbrechung und kombiniert den Komfort einer Automatik mit der Effizienz eines Schaltgetriebes.
Das gleichfalls äußerst kompakt als Dreiwellen-Getriebe konzipierte neue 6-Gang-Schaltgetriebe ist ein enger Verwandter des DCT. Hoher Schaltkomfort, geringe Schaltkräfte und geringe innere Reibung sowie geringes Gewicht zählen zu seinen wichtigsten Eigenschaften.
Für die Zukunft gerüstet: Modulares „Energy Space“-Konzept
Die neue B-Klasse ist dank des modularen Konzepts „Energy Space“ bereits konstruktiv für Versionen mit alternativem Antrieb ausgelegt: Entsprechende Schnittstellen im Rohbau erlauben es, bei den Versionen mit alternativem Antrieb den Hauptboden zu modifizieren und eine Stufe auszubilden. Ein partieller doppelter Boden unter der Rücksitzbank bietet den Platz für die alternativen Energiespeicher.






















